Die Macht des kollektiven Einflusses – das kulson Underwater Project

DIE MACHT DES KOLLEKTIVEN EINFLUSSES – DAS KULSON UNDERWATER PROJECT

 

Die Gefährdung unseres Ökosystems Erde ist aktueller denn je. Die Beweise dafür sind überwältigend: Der Klimawandel ist eine unmittelbare Bedrohung, unsere Ernährungssysteme werden zunehmend belastet und unsere Böden, Gewässer und Arten sind wie nie zuvor bedroht.

Leider ist die globale Gemeinschaft weit davon entfernt, sich dieser Herausforderung zu stellen und die staatliche Finanzierung der Umwelt ist selbst in den besten Zeiten variabel. Es liegt also an uns, Verantwortung für den Planeten zu übernehmen und positive Veränderungen voranzutreiben.

Den Gründern von kulson liegt Großes an der Umwelt und dem Thema Nachhaltigkeit. Deshalb haben Benjamin und Jakob entschieden mit der Gründung des Mode Labels gleichzeitig das kulson Underwater Project ins Leben zu rufen.

 

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„CLEAN WHITE SNEAKERS FOR A CLEAN BLUE OCEAN“ IST DIE PHILOSOPHIE.

 

Das Projekt ist darauf ausgerichtet, die Ozeane von Plastikmüll zu befreien und Bewusstsein für das Plastikproblem in den Meeren zu schaffen, denn aktuell werden bei Proben jedes Jahr neue Rekordmengen an Mikro- und Makroplastik in den Meeren festgestellt. In diesem Zusammenhang ist es nur eine logische Schlussfolgerung, dass diese Plastikteile Lebewesen für Lebewesen in der Nahrungskette nach oben wandern und wir uns somit letztlich selbst vergiften.

Das Schlimmste ist für die Gründer daran aber nicht der Fakt, dass der Mensch sich auf kurz oder lang selbst vergiftet, denn wir haben dieses Dilemma ja wenigstens noch selbst zu verschulden.

Die größte Ungerechtigkeit besteht in den Augen von Benjamin und Jakob darin, dass Millionen über Millionen Meeresbewohner und andere Tiere an diesem für sie tödlichen Plastikstrudel zu Grunde gehen, die nicht einmal einen Funken Schuld an dieser Tragödie tragen, denn ohne den Mensch hätten sie – zumindest mit sehr großer Wahrscheinlichkeit – nie erfahren, was Plastik überhaupt ist.

Dreihunderttausend Delfine und Tümmler sterben jedes Jahr, weil sie sich unter anderem in verlorengegangenen Fischernetzen verfangen, die herrenlos im Meer treiben. Über eine Million Seevögel werden jedes Jahr durch Meeresverschmutzung getötet, da sie Plastikteilchen mit Futter verwechseln und an diesen mit der Zeit dann elendig zu Grunde gehen.

 

Der WWF sagt voraus, dass bis 2050 mehr Plastik als Fische im Ocean zu finden sein wird.

 

Das Gründerteam hatte ursprünglich den Plan, eigene Ocean Cleaning Initiativen zu starten und in selbstangelegten Sammelaktionen Müll von nichttouristischen Stränden zu entfernen. Somit sollte für jedes verkaufte Paar Schuhe ein Pfund Plastik von Stränden gesammelt und recycelt werden.

Bei der Project Evaluierung führte jedoch der ständige Drang nach größtmöglicher Effizienz, Effektivität und Transparenz zu der Entscheidung, anfangs externe Organisationen finanziell zu unterstützen, die das Plastikproblem in den Ozeanen mit größerer Wirksamkeit angehen können, als das Gründerteam mit den eigenen Händen.

 

Es geht den Gründern um den größtmöglichen Effekt und die wirksamste Hilfestellung, nicht um einen Imagefilm. Sie wollen etwas bewirken.

 

Langfristig sind weitere und auch eigene Ocean Cleanup Initiativen geplant. In der Anfangsphase des Projekts jedoch erschien es der Marke sinnvoller die Ressourcen bestmöglich zu bündeln und dorthin zu führen, wo an großen Stellschrauben gedreht werden kann, bis das Unternehmen kulson dazu selbst in der Lage ist.

Daher ist jeder kūlson Sneaker ein Teil des kūlson Underwater Project’s und es gehen 4% des Umsatzes an verschiedene Umweltprojekte weltweit. Zusätzlich ist in den Schuh ein Memory- Fußbett aus recycelten Materialien integriert worden.

Jedes verkaufte Paar kulson Sneakers trägt somit aktiv zum Kampf gegen Plastik im Meer bei.

 

Eine dieser Organisationen ist 1% for the Planet. Es ist eine globale Bewegung, die Unternehmen und Einzelpersonen dazu inspiriert, Umweltlösungen durch jährliche Mitgliedschaften und tägliche Aktionen zu unterstützen. Die Organisation berät bei der Umsetzung von Strategien, zertifiziert Spenden und verstärkt die Wirkung des Netzwerks.

 

1% for the Planet wurde 2002 von Yvon Chouinard (Gründer von Patagonia) und Craig Mathews (Gründer von Blue Ribbon Flies) gegründet. Die beiden erfolgreichen Unternehmer erkannten die Kraft des gemeinsamen Handelns zum Schutz der Umwelt.

Sie arbeiten mit Einzelpersonen und Geschäftsleuten zusammen, um Umweltorganisationen zu identifizieren, die den größten Einfluss haben und mit ihren eigenen Zielen übereinstimmen. Auf Nachfrage wird bestätigt, dass jeder gespendete Dollar an eine geprüfte, vertrauenswürdige Non-Profit-Organisation geht. Die Mitglieder dieser Organisation haben Hunderte von Millionen Dollar für die Umwelt ausgegeben, und die gemeinnützigen Partner leisten harte Arbeit, unseren Planeten für die Zukunft wiederherzustellen.

 

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Die Grundlage für das 1% for the Planet Netzwerk ist die gemeinnützige Partnerschaft der Mitglieder. Geschäfts- und Einzelmitglieder arbeiten direkt mit anerkannten gemeinnützigen Partnern zusammen oder stellen finanzielle Spenden, Freiwilligenarbeit, Sachspenden und andere Kooperationen mit gemeinsamem Wert bereit.

Das Netzwerk besteht aus mehr als 1.200 Mitgliedsunternehmen, zahlreichen Einzelpersonen und Tausenden von gemeinnützigen Partnern in mehr als 40 Ländern. Das Ergebnis dieser Initiative zur Rettung der Umwelt lässt sich sehen.

Das 1% for the planet Netzwerk hat seit der Gründung 2002 bereits mit mehr als 150 Millionen Dollar verschiedenste Umweltorganisationen unterstützt.

Blühende Partnerschaften tragen dazu bei, längerfristige Unterstützung und größere Wirkung zu erzielen. Die Kernbereiche von 1% for the Planet sind dabei Klima, Ernährung, Land, Umweltverschmutzung, Wasser und Wildtiere.

Die kulson Gründer haben sich für das Element Wasser entschieden, denn das Meer hat für sie einen ganz besonderen Stellenwert. Wenn wir den Ozean und seine natürliche Schönheit bewahren wollen, müssen endlich drastische Maßnahmen ergriffen werden.

Früher wurde angenommen, dass aufgrund der Größe des Ozeans die Auswirkungen des Einbringens von Müll und Einstreu ins Meer nur minimale Folgen haben würde.

Da 71% der Erde mit Wasser bedeckt sind, gingen die Menschen davon aus, dass alle Schadstoffe ausreichend verdünnt und verschwinden würden.

Bis in die 70er Jahre war es also gängige Praxis, Chemikalien und Müll absichtlich in den Ozeanen zu entsorgen. Aber wie wir nun sehen, hat sich dieser Glaube als nicht richtig erwiesen – ganz im Gegenteil. Während alle vier Ozeane inzwischen seit Jahrhunderten unter der menschlichen Konsequenz leiden, hat sich das Ausmaß in den letzten Jahrzehnten rapide beschleunigt: Ölverschmutzungen, giftige Abfälle und Tonnen über Tonnen von Plastik im Meer sind zur Normalität geworden.

Es haben sich ganze aus Müll bestehende und immer größer werdende schwimmende Inseln im Meer gebildet. Im Pazifischen Ozean befindet sich beispielsweise eine doppelt so große Müllinsel wie Texas. Der North Pacific Gyre vor der Küste Kaliforniens ist die größte ozeanische Müllhalde der Welt (Great Pacific Garbage Patch).

Dort übertrifft die Anzahl der schwimmenden Kunststoffteile das gesamte Meeresleben um sechs zu eins in unmittelbarer Nähe.

Kunststoff ist das größte Übel, weil es sich nicht leicht zersetzt und von Meerestieren oft als Nahrung angesehen wird. Die Teilchen werden mit der Zeit immer kleiner (Microplastik) und dringen so immer tiefer in unser Ökosystem ein, bis es schließlich auch bei uns auf dem Teller liegt.

Plastische Ablagerungen besitzen zusätzlich noch die Eigenschaft andere giftige Chemikalien aus dem Meer aufnehmen zu können. Tiere, die das Plastik mit Futter verwechseln, werden so noch auf anderer Ebene vergiftet und tragen dies weiter.

Tatsächlich ist die Verschmutzung mit Plastik eine der schwerwiegendsten Bedrohungen für den Ozean. Kunststoff zerfällt nicht, sondern nur in immer kleinere Stücke, verschwindet somit aber prinzipiell nie endgültig.

Unsere Umwelt und auch unsere Wirtschaft sind abhängig von globalen Maßnahmen zur Wiederherstellung und Erhaltung der Qualität des Wassers auf unserem Planeten. Der Ozean kann und darf nicht weiter als Mülldeponie für den Menschen dienen.

Es liegt an uns etwas dagegen zu tun und jeder kann etwas dazu beisteuern – Fangt an euren Plastik Verbrauch zu überdenken, haltet Müll von den Stränden fern und hebt den Plastikstrohhalm oder den Flaschendeckel ruhig auf, wenn ihr das nächste mal barfuß am Strand mal wieder über einen stolpert!

Verbreitet die Botschaft, steht auf und tut etwas gegen die Plastikproblematik in unseren Meeren.

Sie sind einmalig.

 

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